Ottobock-Case im JBR erschienen

Aktuell ist ein Artikel zur Entwicklung der Technologie-Marke Ottobock im renommierten Journal of Business Research (A-Journal, Q1) erschienen. Zusammen mit den Co-Autoren Dr. Samuel Kristal und Prof. Jörg Henseler hat Prof. Baumgarth im Rahmen einer Einzelfallstudie die Entwicklung der Marke Ottobock von einer Produkt-Orientierung über eine Markenmanagement- und einer Marken-Orientierung hin zu einem Co-Creation-Ansatz analysiert. Die Analyse zeigt u.a., dass ein Co-Creation erst dann sinnvoll und erfolgreich ist, wenn die Marke professionell geführt wird und in der Unternehmenskultur stark verankert ist. Ohne dieses starke Fundament kann Co-Creation zu einer Schwächung von Marken führen. Daher wird empfohlen, erst einmal die Hausaufgaben zu machen und die Mitarbeiter mitzunehmen, bevor die Marke für alle anderen Stakeholder aktiv geöffnet wird.

CfP für DERMARKENTAG2020

Vom 17. – 18. September 2020 wird die bereits achte Auflage der Konferenz DERMARKENTAG in Mainz stattfinden. Zusammen mit Prof. Radler und Prof. Ade (beide Hochschule Mainz) und Prof. Schmidt (Hochschule Koblenz) agiert Prof. Baumgarth auch dieses Mal als Mitveranstalter. Ab sofort können bis zum 18. Mai 2020 Beiträge eingereicht werden, die anschließend in einem doppelt-blinden Begutachtungsprozess beurteilt werden. Die besten Paper haben diesmal die Chance in einem Special Issue der MarketingZFP zu erscheinen. Detail finden Sie im Call for Papers.

Vortrag für chinesische Delegation zum Thema Markenführung

Letzte Woche hielt Prof. Baumgarth für eine hochrangige Delegation aus China in Berlin einen Vortrag zu den Erfolgsfaktoren der Markenführung in Deutschland und Europa. Diese Delegationsreise ist integraler Bestandteil der Strategie „Made in China 2025“. Die Langfriststrategie der chinesischen Regierung zielt nicht nur auf mehr Innovationen in den Schlüsseltechnologien (Spiegelbild der Strategie Industrie 4.0 der Bundesregierung) sowie höhere Wertschöpfung in China und Qualität ab, sondern auch auf die Professionalisierung der Markenführung (Punkt 3.4 des Strategie-Papers). Wäre auch für die deutsche Strategie „Industrie 4.0“ und die deutsche Industrie ein wichtiger Baustein, der aber leider bislang fehlt. Marke bildet einen wichtigen Kompass um in stürmischer See die Richtung zu halten (das Schiff ist ein Geschenk der chinesichen Delegation).

Radiointerview zum Luxuskonsum

Am 25.10.2018 hat Prof. Baumgarth ein Radiointerview zum Thema Luxuskonsum und -marken gegeben. In der Sendung „Ab 21“ zum Thema „Der Luxus zwischendurch – Gönnung“ vom Deutschlandfunk Nova hat er insbesondere die neuen Enwicklungen im Luxuskonsum (z. B. Mastige, Slow-Movement, Verknappung/Seltenheit anstatt Prestige- oder Protzkonsum) skizziert. Der Podcast kann hier angehört und runtergeladen werden.

Forschungsprojekt zu KUKs gestartet

Prof. Baumgarth unterstützt durch Workshops und wissenschaftliche Begleitforschung das Projekt „Projektraum. Mehrwert. Kunst“ der Schule für bildende Kunst und Gestaltung Berlin. Im Rahmen dieses dreijährigen Projektes sollen mehrere Gruppen von arbeitssuchenden Künstlern fit für Kooperationen mit Unternehmen gemacht werden und bei solchen Kunst-Unternehmens-Kooperationen (KUKs) begleitet werden.

Kunst als Co-Brand: Keynote

Am 19. April stellte Prof. Baumgarth in einer Keynote zum 10. Jubiläum der Veranstaltung Co-Brands in Hamburg den Nutzen, die Spielarten sowie die Erfolgsfaktoren eines Co-Brandings mit Kunst vor. Die Folien zu dem Vortrag „Farbrausch trifft RAL 4010 – Co-Branding mit Kunst“ finden Sie hier.

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Gleichzeitig wurde bei der Konferenz auch das neue Buch „Mehr Erfolg mit Markenkooperationen“, welches von Prof. Dr. Karsten Kilian und dem Veranstalter Nils Pickenpack herausgegeben wurde, vorgestellt. Prof. Baumgarth steuerte zu diesem Buch einen Beitrag zu Kunst & Marke als Co-Branding bei.

Keynote Speaker Prof. Baumgarth (l.) mit Veranstalter Nils Pickenpack (r.)